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Schwangerschaft und Stoma?

Ob Baby oder Rentner, in jedem Alter können Erkrankungen des Darms auftreten und somit ist das Stoma auch in jeder Altersklasse vertreten. Für viele junge Stomaträgerinnen stellt sich irgendwann die Frage: Kann ich mit meinem künstlichen Darmausgang schwanger werden? 

Kann ich ein Kind normal zur Welt bringen?

Immer kommt es auf die Ausgangssituation an; gibt es Vorerkrankungen oder andere Umstände, die eine Schwangerschaft unmöglich machen? Grundsätzlich steht dem Kinderwunsch mit einem Stoma aber nichts im Wege. Dennoch sollte eine geplante Schwangerschaft mit einem Stoma möglichst frühzeitig mit dem Frauenarzt und dem StomatherapeutenGastroenterologen abgesprochen und geplant werden. Es gilt auch vorab zu klären, wie lange nach der Stomaanlage gewartet werden muss, bis eine Schwangerschaft möglich ist. Eine Schwangerschaft mit einem anus praeter wird in den allermeisten Fällen als Risikoschwangerschaft eingestuft. Das sollte jedoch keine zu großen Bedenken auslösen, denn heutzutage werden rund 80% aller werdenden Mütter mit dieser Bezeichnung vermerkt. Im Grunde ist es sogar etwas Gutes, denn Untersuchungen werden häufiger durchgeführt sowie bei Bedarf mit weiteren Tests ergänzt. Die Kosten dafür trägt dann die Krankenkasse. 

Während der Schwangerschaft dehnt sich der Bauch aus. Auch das Stoma verändert in dieser Zeit seine Form: Es wird größer. Für die Versorgung bedeutet das, dass die Basisplatte mehrere Male durch eine größere ausgetauscht werden muss. 

Eventuell besteht die Angst, dass der Beutel nicht richtig hält. Eine Bandage bietet hier eine äußerst sichere Unterstützung für das Stoma und auch insgesamt für den Babybauch. Wenn es zu Verstopfung kommt, liegt dies meistens an der erhöhten Menge an Progesteron oder weil die Därme gerade im letzten Drittel der Schwangerschaft weniger Platz haben. Der betreuende Arzt oder Stomatherapeut weiß sicher Rat. 

Im weiteren Verlauf der Schwangerschaft stellt sich früher oder später eine wichtige Frage: Wie möchte ich überhaupt entbinden? 

Natürliche Geburt oder doch lieber Kaiserschnitt

Die meisten Ärzte raten zum Kaiserschnitt und auch viele Stomaträgerinnen entscheiden sich dafür, denn die Gefahr eines Prolaps, also das Hervortreten des Darms aus der Öffnung aufgrund des hohen Drucks während der Wehen, ist sehr groß. Eine natürliche Geburt ist dennoch möglich. Es kommt ganz darauf an, womit sich die werdende Mutter am wohlsten fühlt. Auch diese Entscheidung muss grundsätzlich in Absprache mit dem Gynäkologen getroffen werden. 

Eine Schwangerschaft und Geburt mit Stoma ist sicher eine größere Herausforderung als eine normale Schwangerschaft. Trotzdem ist das Stoma kein Hindernis, was den Kinderwunsch verwehrt!  

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