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Wundarten und deren Besonderheiten

Von einer Wunde spricht man, wenn eine Verletzung der Haut und/oder der darunter befindlichen Strukturen vorliegt. Jedoch besteht die Möglichkeit Wunden nach Kriterien zu klassifizieren. Sie können zum Beispiel nach morphologischen Kriterien (Form, Gestalt und Struktur) oder auch nach der Bestandsdauer differenziert werden. Nach der morphologischen Einteilung lassen sich zwei Wundarten festhalten: Geschlossene sowie offene Wunden. Wird die Bestandsdauer als Kriterium genutzt, lässt sich zwischen akuten und chronischen Wunden unterscheiden. In diesem Artikel geben wir ihnen lediglich einen kompakten Überblick über die vier großen Wundarten, unter die wiederum eine Vielzahl einzelner Wundtypen fällt.

Geschlossene Wunden
Von einer geschlossenen Wunde wird dann gesprochen, wenn eine Verletzung unter der intakten Haut vorliegt. Quetschungen, Prellungen oder auch Organverletzungen sind klassische Beispiele dafür. Die Art und Weise der Behandlung hängt wiederum von der expliziten Verletzung ab. Jedoch kann im schlimmsten Fall eine Operation in Frage kommen.

Offene Wunden
Im Gegensatz zu geschlossenen Wunden, stehen offene Wunden. Typisches Merkmal dieses Wundtypens ist, dass eine direkte Verletzung der Haut vorliegt. Je nach Schwere der Verletzung können Verletzungen tieferer Hautstrukturen nicht ausgeschlossen werden. Ist nur die Haut betroffen, wird von einer einfachen Wunde gesprochen. Sollten weitere Gewebestrukturen in Mitleidenschaft gezogen sein, spricht man von einer komplexen Wunde.

Chronische Wunden
Chronische Wunden gehen häufig mit einer Grunderkrankung (Krampfadern, Diabetes etc.) einher, die Auslöser der Wunden ist und somit ebenfalls mitbehandelt werden muss. Daher sollte bei der Behandlung solcher Wunden eine umfassende Diagnosestellung vorausgesetzt werden. Grundsätzlich spricht man jedoch von chronischen Wunden, wenn nach acht Wochen keine Heilung erreicht werden konnte. Allerdings gibt es chronische Wunden, die bereits von Beginn an als solche eingestuft werden. In Deutschland leiden circa drei bis vier Millionen Menschen unter derartigen Wunden.

Akute Wunden
Akute Wunden sind die, die uns im Alltag am häufigsten begegnen. Schnittverletzungen, leichte Verbrennungen oder auch Abschürfungen gehören zu klassischen akuten Wunden. Meistens heilt eine derartige Verletzung nach rund drei Wochen eigenständig ab. Die dabei entstehenden Wundränder hängen vor allem von der Gewalteinwirkung ab. Die ICW (Initiative chronische Wunde) hat eine Definition aufgestellt: Jede nicht chronische Wunde, gilt demnach als akute Wunde.

Der vorliegende Artikel sollte ihnen dabei helfen, einen grundlegenden Überblick über Wundarten zu erlangen. Klar ist jedoch, dass Wunden nach vielfältigen Kriterien voneinander unterschieden werden können und die Wundbehandlung ein sehr komplexes Thema ist. Daher raten wir: Falls Sie sich unsicher sind, sollten Sie einen Arzt oder speziell ausgebildeten Wundtherapeuten um Hilfe fragen.

Die GHD bietet im Bereich Wunde deutschlandweit ausgebildete Wundexperten – rufen Sie gerne bei uns an oder nutzen Sie unsere neue Videosprechstunde. Vielfach werden Wunden nicht richtig behandelt, was dazu führt, dass Patient*innen eine lange Leidenszeit durchmachen müssen – lassen Sie sich beraten.

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