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Richtige Wundversorgung

Bei kleinen Wunden hilft oftmals ein Pflaster, um die Wunde richtig zu versorgen. Doch was tun, wenn beispielsweise eine chronische Wunde vorliegt? Gerade hier ist ein sorgfältiges Wundmanagement sehr wichtig. Wir haben mit der GHD Wund-Expertin Manuela Kunert über die richtige Wundversorgung gesprochen.

Hallo Frau Kunert, welche Aufgaben haben Sie bei der GHD GesundHeits GmbH Deutschland?
Meine Aufgabe in der GHD GesundHeits GmbH Deutschland ist die fachliche Leitung Wundversorgung. Hier bin ich verantwortlich u.a. für die:

  • Planung Steuerung des Produktangebots
  • Strategische Zusammenarbeit mit internen Schnittstellen und externen Partnern
  • Fachveranstaltungen und Zusammenarbeit mit Meinungsbildern
  • Konzeptionierung und Umsetzung von Vertriebsstrategien
  • Sicherstellung einer effizienten internen und externen Kommunikation
  • Fachliche Unterstützung, Beratung der einzelnen Fachabteilungen und Materialerstellung
  • Durchführung von Fach- und Produktschulungen

Welche Arten von Wunden gibt es?
Wir unterscheiden hier zwischen akuten und chronischen Wunden.

Akute Wunden
Unter einer akuten Wunde versteht man eine frische Verletzung, z.B. Schnittverletzungen, Abschürfungen, Stichverletzungen, Kratzwunden oder leichte Verbrennungen. In der Regel heilen akute Wunden komplikationslos nach kurzer Zeit von ca. drei Wochen von allein ab und benötigen keine spezielle Therapie.
Doch manchmal sollte man jedoch auch mit einer akuten Wunde zum Arzt gehen – etwa, wenn sie sehr tief ist oder stark blutet. Das Gleiche gilt für verschmutzte Wunden sowie jede Form von Bisswunden.

Chronische Wunden
Jede Wunde, die nach einem Zeitraum von vier bis zwölf Wochen noch nicht abgeheilt ist, gilt als chronische Wunde. In den meisten Fällen liegt eine Grunderkrankung vor, die den Heilungsprozess maßgeblich beeinflusst.
Dazu zählen beispielsweise: Das Ulcus cruris venosum, Ulcus cruris arteriosum, Ulcus cruris mixtum aufgrund von Durchblutungsstörungen, umgangssprachlich „offenes Bein“ genannt, der Dekubitus, ein Druckgeschwür, das durch Druck auf Körperstellen entsteht, sowie die diabetische Fußwunde eine Spätfolge des Diabetes mellitus. Betroffene mit chronischen Wunden leiden meist unter starken Schmerzen. Hinzu kommt, dass die Mobilität durch Schmerzen oder Schwellung eingeschränkt ist. Eine besondere Belastung entsteht, wenn die Wunde stark nässt und es zur Geruchbildung kommt. Das ist für die Betroffenen oft sehr unangenehm und kann sogar dazu führen, dass soziale Kontakte eingeschränkt werden.

Welche Maßnahmen kann man Zuhause zur Wundversorgung einleiten?
Akute oberflächliche Wunden wie beispielsweise Schürfwunden oder Kratzwunden können in der Regel zu Hause mit einem Pflaster versorgt werden. Achtung, Wunden die zwar oberflächlich erscheinen, aber stark bluten oder „auseinanderklaffen“, sollten beim Hausarzt vorgestellt werden.

Die Behandlung chronischer Wunden gehört in die Hände von ausgebildeten Fachkräften und Ärzten. Eine professionelle Einschätzung und Behandlung der Wunde ist unerlässlich für die Wundheilung. Eine erfolgreiche Wundbehandlung kann nur dann gelingen, wenn die vorliegende Grunderkrankung, etwa Diabetes oder die Venenschwäche erkannt und ebenso therapiert wird.

Ab welchen Anzeichen ist ein Arztbesuch ratsam?
Entzündete Wunden sind eine Komplikation während der Wundheilung, die schnell ernst werden können. Gelangen Krankheitserreger während der Heilungsphase unter die Haut, können sie dort unter ungünstigen Umständen zu einer Entzündung führen. Treten die bekannten Symptome auf, wie Rötung, Schmerz, Wärme und Schwellung, sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden.

Welche Behandlung empfehlen Sie bei chronischen Wunden und muss dort ein Experte hinzugezogen werden?
Nachdem die diagnostische Abklärung über den behandelnden Arzt erfolgt ist wird ein Therapieplan erstellt.Eine chronische Wunde wird zunächst regelmäßig gereinigt und mit Verbänden und Wundauflagen versorgt. Wenn sich die Wunde trotz Behandlung über längere Zeit nicht schließt, werden manchmal spezielle Verfahren wie eine Vakuumversiegelungstherapie angewendet. Neben einer Therapie der Grunderkrankung und guter Versorgung der Wunde ist die Behandlung der Wundschmerzen wichtig. Bei manchen komplizierten, schlecht heilenden Wunden kann neben einer guten medizinischen und pflegerischen Betreuung auch psychologische Unterstützung hilfreich sein.

Sie sehen, wie wichtig es ist einen Fachexperten, vor allem bei chronischen Wunde aufzusuchen. Die GesundHeits GmbH Deutschland ist bundesweit mit Wundfachexperten aufgestellt und arbeitet flächendeckend mit Ärzten und Pflegediensten eng zusammen. So ist es möglich eine optimale rundum Wundtherapie für Sie zu organisieren.

Bei Fragen rund um das Thema Wunde bieten wir außerdem eine Videosprechstunde an. Hier können Sie einen kostenlosen Beratungstermin vereinbaren. Auch in unserem Gesina Shop finden Sie hilfreiche Produkte zur Wundversorgung.

 

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