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Körperpflege bei Pflegebedürftigen

Die Körperpflege ist nicht nur ein menschliches Grundbedürfnis und führt zu einem besseren Körpergefühl, sondern dient vor allem der Gesundheit. Pflegebedürftige Menschen sind jedoch oft nicht in der Lage, sich selbst zu waschen, zu duschen oder kleinere Pflegeverrichtungen vorzunehmen.
Die Haut ist unser größtes Organ. Besonders im Alter und bei Pflegebedürftigen wird die Haut immer dünner, empfindlicher und wird stärker beansprucht. Deshalb ist die Körperpflege ein besonders wichtiger Teil der Pflege, damit die Haut lange gesund bleibt.


Nicht selten übernehmen Angehörige die Pflege. Dies stellt sowohl für den Pflegenden als auch für den Pflegebedürftigen eine neue Situation dar. Nehmen Sie sich dafür also ausreichend Zeit und haben Sie Geduld, denn oft haben Angehörige oder Pflegende Angst, den Pflegebedürftigen dabei Schmerzen zuzuführen oder sogar etwas falsch zu machen.
Die Körperpflege ist aber nicht nur aus hygienischen Gründen wichtig. Sie schafft auch Nähe oder kann Ängste und Einsamkeit durch Berührungen lindern. Dies kann zu einem besseren Wohlbefinden des Pflegebedürftigen führen. Außerdem kann sich durch den intensiven Kontakt und den Austausch mit dem zu Pflegenden ein Bild über dessen körperlichen, aber auch psychischen Zustand gemacht werden. Speziell die Körperpflege ist eine intime Angelegenheit und ein individueller und sensibler Prozess der dementsprechend ein gewisses Maß an Feingefühl und Geduld erfordert. Dennoch gibt es einige grundlegende Tipps, die Sie als pflegender Angehöriger beachten können, damit es für Sie leichter wird mit der neuen Herausforderung umzugehen.

Für den Pflegebedürftigen ist die Pflege oftmals unangenehmer als für den Pflegenden. Erklären Sie daher Ihre nächsten Schritte und achten Sie bei der Pflege darauf, dass Sie stets Respekt bewahren und miteinander sprechen. So können Sie vermeiden, dass der Pflegebedürftige das Gefühl bekommt, dass er sich bevormundet oder kontrolliert fühlt.

  • Versuchen Sie eine Routine in den Waschalltag zu bekommen, so dass es für den zu Pflegenden nicht zu anstrengend wird und Stress verursacht.
  • Erhalten Sie so viel Selbstständigkeit wie möglich bei dem zu Pflegenden. Das Ziel sollte sein, dass Sie den Pflegebedürftigen anleiten und unterstützen und nur das übernehmen was nötig ist. So werden seine Fähigkeiten gefördert und bleiben möglichst lange erhalten.
  • Achten Sie auf die richtigen Körperpflegeprodukte bei der Pflege und lassen Sie den Pflegebedürftigen mitentscheiden, welche Produkte er für seine Pflege verwenden möchte. Eine Vielzahl an unterschiedlichen Produkten finden Sie hier.
  • Besonders kranke und auch alte Menschen haben meist ein geschwächtes Immunsystem. Deshalb ist es sowohl für Sie, als auch für den zu Pflegenden wichtig, dass Sie bestimmte Hygieneregeln beachten. Damit halten Sie die Infektionsgefahr so gering wie möglich.
  • Hier finden sie sowohl einige Hygieneregeln, als auch Pflegehilfsmittel, die Sie bei der Pflege unterstützen.
  • Tauschen Sie sich mit anderen Pflegenden aus und holen Sie sich Tipps oder professionelle Hilfe in Pflegekursen oder Selbsthilfegruppen.

Wie bei vielem gilt: Übung macht den Meister. Verzweifeln Sie nicht, wenn es zu Beginn nicht direkt klappt. Es ist nicht nur für Pflegende eine neue Herausforderung sich auf die Situation einzulassen. Auch für Pflegebedürftige ist es oftmals eine neue Lebenssituation auf Hilfe angewiesen zu sein. Haben Sie Geduld, auch wenn Sie sich manchmal überfordert fühlen sollten. Das ist völlig normal und gibt sich in den meisten Fällen auch wieder.

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