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Wie funktioniert die Harnblase

Mit einem Fassungsvermögen von etwa 0,5 bis 0,75 Litern stellt die Blase des Menschen ein wichtiges Organ dar. Die Hauptaufgabe der Harnblase besteht darin, dass der Mensch nicht permanent urinieren muss. Man kann die Blase somit als Zwischenspeicher bezeichnen. Trotz vieler Gerüchte ist die menschliche Harnblase bei Mann und Frau sehr ähnlich. Wie die Blase genau funktioniert, erfahren Sie hier.

Die Harnblase ist ein sehr elastisches Organ. Ob bei der Frau oder beim Mann: Die Größe der Harnblase reicht von sehr klein bis sehr groß. Nur wenig Organe sind so flexibel und so groß wie die Blase des Menschen. Dies liegt an ihrer besonderen Funktion, da die Blase ein Speicherorgan ist. Die Blase sammelt den in den Nieren produzierten Urin. Sie sorgt also dafür, dass wir nicht die ganze Zeit urinieren müssen. Wenn die Blase Urin aufnimmt, dehnt sich ihre Wand aus. Ihre Größe nimmt zu, die Blasenwand wird dünner und die Wandspannung nimmt zu. Ab einem bestimmten Niveau in der Blase wird uns klar, dass wir zur Toilette müssen. Dann können wir den Urinausstoß selbst auslösen. Bevor der typische Harndrang jedoch verspürt wird, funktionieren alle anderen Prozesse komplett autonom. Aber was geschieht hierbei genau?

Die Interaktion von Gehirn und Harnblase
Spezielle Nervenzellen in der Blasenwand zeichnen kontinuierlich Informationen über das Blasenniveau auf. Diese Informationen werden über Nervenbündel an das Rückenmark und das Gehirn übertragen und dort verarbeitet. Verarbeitungszentren im Gehirn und Rückenmark senden nacheinander Impulse an die Blasenmuskulatur. Je nach Blasenhöhe werden unterschiedliche Reflexe aktiviert:

1. Urinhaltereflex
Mit zunehmender Blasenfüllung ziehen sich die Verschlussmuskeln immer mehr zusammen, sodass der Urin in der Blase verbleibt. Dies wird auch als Urinhaltereflex bezeichnet. Urin zurückzuhalten kann übrigens auch trainiert werden, durch gezielte Aktivierung des Schließmuskels.

2. Urinausscheidungsreflex
Wenn sich die Blase weiter füllt, aktiviert sie das Zentrum des Gehirns, das für die Urinausscheidung (Urinieren) verantwortlich ist, wodurch die Urinretention allmählich gehemmt wird, Reflexe zurückbleiben und der Schließmuskel entspannt wird. Außerdem wird der entsprechende Bereich im Gehirn aktiviert, sodass wir das Gefühl haben, dass die Blase voll ist. Diese Körperreaktionen, die ab einem bestimmten Niveau in der Blase automatisch auftreten, werden auch als Ausscheidungs- oder Urinreflexe bezeichnet. Die Urinabgabe startet nicht sofort. Der Bereich des Gehirns stellt sicher, dass wir zunächst ein Austreten von Urin verhindern können bis zum passenden Moment.

3. Harnröhren- Harnblasenreflex
Wenn Urin ausgeschieden wird, zieht sich die Blase durch den Urin selbst und die Dehnung der Harnröhre zusammen, sodass sie vollständig entleert werden kann. Dies wird als Harnröhren-Harnblasenreflex bezeichnet.

Welche Häufigkeit an Toilettengängen ist normal?
Beim "kleinen Geschäft" hängt die "normale" Anzahl von Toilettenbesuchen pro Tag vom individuellen Volumen der Blase und der Menge der verbrauchten Flüssigkeit ab. Wenn Sie nicht mehr als zwei Liter Wasser pro Tag trinken, sollten Sie normalerweise 4 – 7-Mal pro Tag zur Toilette gehen und bis zu einmal nachts. Die Zahlen können jedoch enorm variieren. Erwachsene scheiden täglich etwa 1,0 bis 1,5 Liter Urin aus. Im Vergleich zu jungen Menschen gehen ältere Menschen normalerweise häufiger auf die Toilette.

Wenn versehentlich Urin austritt
Die normale Funktion der Blase kann auf verschiedene Weise gestört werden. Mögliche Blasenfunktionsstörungen sind beispielsweise Harninkontinenz, so dass Menschen mit wiederholten Infektionen versehentlich Urin verlieren können. Entdecken Sie weitere Beiträge zum Thema Blasenfunktionsstörungen und Inkontinenz in unserer Gesina App. In unserem Gesina Shop bieten wir Ihnen zusätzlich eine große Auswahl an Inkontinenzprodukten, wie zum Beispiel Bettschutzunterlagen. 

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