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Demenz

Demenz ist eine der am häufigsten im Alter auftretenden Krankheiten und verursacht durch das Absterben von Nervenzellen oder als Folge von anderen Erkrankungen den Verlust der geistigen Leistungsfähigkeit. Demenz kann in unterschiedlichen Formen auftreten, wobei allen Formen gemeinsam ist, dass das Gedächtnis des Erkrankten beeinträchtigt ist und sich sein zwischenmenschliches Verhalten meist ändert. Eine Heilung von Demenz ist derzeit nicht möglich, jedoch kann der Verlauf der Krankheit durch verschiedene Behandlungen verzögert werden.

Auch kann dem Demenz-Risiko vorgebeugt werden, indem man seine kognitiven Fähigkeiten trainiert. Unter anderem sollte man im Alter sein Gehör regelmäßig überprüfen lassen, weil mit zunehmendem Alter auch das Hörvermögen abnimmt. Bei einer frühen Erkennung eines Hörverlusts kann dies auch dem Demenz-Risiko vorbeugen, wie unser Partner der Hörakustik GEERS Gutes Hören erklärt.

 Eine Demenz zu erkennen ist zumeist schwierig, da die Symptome oftmals schleichend auftreten. Hinzu kommt, dass betroffene Personen im Anfangsstadium der Krankheit möglicherweise versuchen ihre Symptome zu verstecken. Auf eine Demenzerkrankung können jedoch folgende Beschwerden hindeuten:

• Abstreiten von Fehlern, Verwechslungen oder Irrtümern
• Starke Stimmungsschwankungen
• Dauerhafte Ängstlichkeit und Misstrauen
• Nachlassendes Interesse an Hobbies und sozialen Kontakten
• Vergessen von sich kürzlich ereigneten Geschehnissen
• Sprachstörungen
• Schwierigkeiten bei gewohnten Tätigkeiten
• Schwierigkeiten bei der Orientierung
• Fehlerhaftes Urteilsvermögen bei Gefahren

Demenz hat große Auswirkungen auf den Betroffenen und sein Umfeld. Das Krankheitsbild kann Verhaltensänderungen wie zum Beispiel Aggressionen des Betroffenen verantworten, was den Umgang mit ihm erschwert. Wichtig beim Umgang mit einem dementen Menschen ist, sich in seine Situation hineinzuversetzen und auf ihn einzugehen. Achten Sie zudem darauf, dass sie die Gewohnheiten des an Demenz Erkrankten beibehalten. Dies gibt ihm Sicherheit und Vertrauen. Sie können zudem die Orientierung des Betroffenen durch das Anbringen großer Uhren, Kalender und Hinweisschilder unterstützen. Sprechen Sie mit dem an Demenz erkrankten Menschen oft über schöne Erlebnisse der Vergangenheit und vermitteln Sie ihm so positive Gefühle. Das Langzeitgedächtnis ist vor allem zu Beginn des Krankheitsbildes noch nicht beeinträchtigt. Im Verlauf der Krankheit wird die sprachliche Verständigung mit dem Betroffenen immer schwieriger. Haben Sie Geduld, sprechen Sie deutlich und wiederholen Sie bei Unverständnis Ihren Satz. Wichtig ist zudem körperliche Nähe. Je mehr die Fähigkeit der Verständigung des Betroffenen nachlässt, desto wichtiger werden Mimik und Ausdruck und vor allem körperlicher Kontakt, um eine Isolation zu vermeiden.

Demenz tritt häufig im Alter auf und ist ein sehr komplexes Krankheitsbild, bei dem der Betroffene nach und nach seine geistige Leistungsfähigkeit verliert. Seien Sie beim Umgang mit einem an Demenz erkrankten Menschen nachsichtig und versuchen Sie, sich in die Situation des Betroffenen hineinzuversetzen und auf ihn einzugehen.

Brauchen Sie noch weitere Unterstützung oder mehr Informationen zum Thema Demenz? Die Alzheimer Gesellschaft Hamburg e.V. steht Ihnen mit vielen Informationen, Tipps und Angeboten zur Seite.

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