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Sturzprophylaxe – Wie Stürze vermieden werden

Jeder kennt das Gefühl auf einer glatten Straße auszurutschen. Schnell liegt man auf dem Boden und die Hüfte schmerztDas Risiko eines Sturzes kann dank guter Maßnahmen zur Sturzprophylaxe verringert werden.  

Wieso ist Sturzprophylaxe überhaupt wichtig?  

Der Expertenstandard, ein Instrument um die Qualität der Pflege zu gewährleisten, definiert einen Sturz als „ein […] Ereignis, bei dem der Betroffene unbeabsichtigt auf dem Boden oder auf einer anderen tieferen Ebene aufkommt.“. Je älter die Person, desto schwerwiegender werden die Folgen eines Sturzes. Gerade ältere Personen stürzen wegen der abbauenden Muskeln vermehrt. So stürzen rund 50 % aller 70-Jährigen mindestens einmal pro Jahr. Dabei führen 15 % aller Stürze zu Frakturen des Oberschenkels, der Schulter oder der Oberarme. In den Staaten gelten Stürze sogar als häufigste Todesursache bei Personen ab 65 Jahren. Und genau deswegen ist eine gute Sturzprophylaxe wichtig.  

Stürze sind auch deshalb gefährlich, weil viele der vorher agilen Personen nach einem Sturz pflegebedürftig werden. Auch steigert sich die Angst nochmal zu stürzen, wodurch die Bereitschaft sich zu bewegen sinkt. Das fördert wiederum den Muskelabbau, wodurch sich die Sturzgefahr erhöht. Diese Abwärtsspirale kann sogar bis zur sozialen Isolation führen. Genau deswegen ist es wichtig, dass ältere Personen möglichst lange viele Aufgaben selbstständig oder nur mit wenig Hilfe erledigen. Das hält fit und aktiv und ist damit die beste Sturzprävention.   

Sturzprävention durch einen Pflegeplan 

Ein Sturz kann interne und externe Gründe haben. Damit die Gefahr eines Sturzes minimiert wird, können verschiedene Maßnahmen zur Sturzprophylaxe durchgeführt werden. Im Allgemeinen unterscheidet man zwischen drei verschiedenen Faktoren:  

  1. Umweltbezogene Maßnahmen 

  1. Medikamentenbezogene Maßnahmen 

  1. Personenbezogene Maßnahmen 

Das Ziel der Sturzprophylaxe ist es verschiedenen Maßnahmen zu kombinieren, um einen Sturz vorbeugen oder vermeiden zu können. Sie wollen Ihre Angehörigen richtig pflegen und vermeiden, dass diese stürzen? Dann können Sie an einer kostenlosen Online Pflegeschulung teilnehmen. Diese schult Sie in Themen wie Pflege und Unterbringung der Angehörigen. 

Umweltbezogene Maßnahmen zur Sturzprophylaxe

Bei den umweltbezogenen Maßnahmen handelt es sich um Maßnahmen, die das externe Sturzrisiko minimierenDas Beseitigen von Stolperfallen wie Teppiche oder Telefonkabel gehören zum Beispiel dazu 

Medikamentenbezogene Maßnahmen zur Sturzprävention

Manche verschriebenen Medikamente fördern das Schwindelgefühl oder haben Auswirkungen auf das Gleichgewicht oder die Aufmerksamkeit. Mit Absprache eines Arztes können Sie die Dosis herabsetzenAlternativ ist ein Wechsel des Medikaments möglich, um so die Gefahr eines Sturzes zu verringern.Bevor Sie Ihre Medikamente absetzten, sollten Sie auch das vorab mit Ihren Arzt oder Ihrer Ärztin besprechen.  

Personenbezogene Maßnahmen zur Sturzprophylaxe

Wie bereits erwähnt ist der muskuläre Abbau im Alter meist die Hauptursache von Stürzen. Daher ist es sinnvoll, früh mit einem Maßnahmenplan der Sturzprophylaxe anzufangen. In diesem finden Sie meist verschiedene Übungen, mit denen Sie das Gleichgewicht und die Muskeln fördern. Die Übungen sollten am besten 2-3 x die Woche für 20 bis 30 Minuten durchgeführt werden. Dabei kann es auch zu Muskelkater kommen, was vollkommen normal ist. Falls das eigene Körpergewicht nicht mehr ausreicht, kann auf Therabänder zurückgegriffen werden. Diese erhöhen leicht den Widerstand, wodurch die Anstrengung steigt.  

Mittels eines Hüftschutzes kann sich die Person im Zweifelsfall vor Verletzungen schützen. Der Hüftschutz fängt den Sturz ab und mindert so die Gefahr schwere Verletzungen davon zu tragen.  

Die Kombination aus der Beseitigung von Hindernissen und der regelmäßigen Bewegung führt zu einer Reduktion einer Sportgefahr. Bleiben Sie am Ball und halten sich und Ihre Angehörige fit.  

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